www.18maerz.de - Aktionstag für die Freiheit der politischen Gefangenen
Veranstaltung
- Titel:
- Situation der politischen palästinensischen Gefangenen - Rundreise mit Addameer
- Wann:
- 13.03.2011 19.00 h
- Wo:
- Multikultureller Verein - Hansaring 82 - Köln
- Kategorie:
- Veranstaltung
Beschreibung
Das so viele Menschen grundlos im Knast sitzen ist natürlich kein Zufall. Die PalästinenserInnen werden seit über sechzig Jahren systematisch aus ihren Gebieten vertrieben. Die israelische Regierung lässt regelmäßig die übrig gebliebenen palästinensischen Gebiete – den Gazastreifen und das Westjordanland – durch das Militär angreifen. Zehntausende Menschen sind so hingerichtet worden.
Doch der Widerstand der PalästinenserInnen war immer stark. Dies hat zufolge das auch der israelische Polizei- und Justizapparat enorm ausgebaut ist. Frei nach dem Motto: „Wenn die PalästinenserInnen im Knast sitzen, machen sie uns keinen Ärger“
Wir laden euch zu einer Veranstaltung ein, auf der ein Vertreter der palästinensischen Solidaritätsorganisation „Addameer“ über die Situation von palästinensischen Gefangenen sprechen wird. Er kommt eigens für eine Vortragsreihe nach Deutschland.
"PalästinenserInnen in israelischen Gefänfnissen" | 12.03.2011 | 19.00 Uhr | Linkes Zentrum "Hinterhof" Düsseldorf
"PalästinenserInnen in israelischen Gefänfnissen" | 13.03.2011 | 16:30 Uhr | Multikultureller Verein Köln, Hansaring 82
Filistin Halkıyla Dayanışma Etkinliği PDF Print
filistinKÖLN (10.03.2011) - Büyük coğunlugu politik olmak üzere yaklaşık 7.000 Filistinli israel hapishanelerinde tutsaktır. 1.000 yakın filistinli tutsak yıllardır mahkemeye cıkarılmamıştır. Bilindiği üzere her filistinli aileden en az bir kişi gözaltına alınmış yada yaşamının bir kismini hapishanede geçirmistir. Filistin halkı soykırımcı-katliamcı işgalci israel devletinin zülmü altında yaşamaktadır.
Bu nedenle bunca filistinlinin keyfi bir biçimde israel hapishanelerinde tutsak edilmeleri tesadüfi değildir. Filistin halkı 60 yıldır sistematik bir biçimde kendi topraklarından göçe zorlanıyor ve soykırımdan geçiriliyor. Israel Devleti periyodik bir şekilde filistinlilerin yaşadığı bölgeleri (Gazeşeridi ve Batıürdünü) bombaliyor. Bu bombardımanlar sonucu onbınlerce filistinli katledilmiştir.
Bütün bu katliam, sürgün ve soykırımlara karşın Filistin halkı mücadelesini sürdürmektedir.
Bu nedenle sizleri Filistin halkıyla dayanişma komitesi adına ,,ADDAMEER,, Kızıl Antifa´nın organize ettiği ve bizim destekci olduğumuz, Filistin Halkıyla Dayanışma toplantısına davet ediyoruz.
Bilgiler Için: Rote Antifa [NRW]
Tarih: 13.03.2011 / Pazar
Saat: 16:30
Yer: Köln Demokratik Haklar Derneği / Hansaring 82 - Köln
Im März findet eine bundesweite Rundreise mit VertreterInnen palästinensischer Solidaritäts- und Menschenrechtsgruppen statt.
Mo, 07.03 | 19:00 Uhr | Curio Haus, Rothenbaum Ch. 15 Hamburg
Di, 08.03 | 19:00 Uhr | Deutsch-Arabisches Kulturzentrum | Berlin
Mi, 09.03 | 18:00 Uhr | BUND, Olvenstedter Str. 10 | Magdeburg
Do, 10.03 | 19:30 Uhr | Forum Kirche, Hollerallee 75 | Bremen
Fr, 11.03 | 19:00 Uhr | | Hannover
Sa, 12.03 | 19:00 Uhr | Linkes Zentrum Hinterhof | Düsseldorf
So, 13.03 | | Köln | Multikultureller Verein | Köln
Hintergrundinformationen zu den Themen der Rundreise
Laut Addameer befinden sich gegenwärtig etwa 6.000 (2007 waren es über 11.000) palästinensische politische Gefangene in israelischen Gefängnissen und Haftzentren, darunter 37 Frauen und 209 Minderjährige.
Seit Beginn der israelischen Besatzung sind über 700.000 Menschen, überwiegend Männer, verhaftet worden. Das entspricht etwa 20% der gesamten palästinensischen Bevölkerung und 40% der männlichen Bevölkerung der West Bank und des Gazastreifens.
Wer sind die palästinensischen politischen Gefangenen?
Die politischen Gefangenen kommen aus allen Spektren der palästinensischen Gesellschaft. Es sind Männer und Frauen, Jungen und Mädchen. Sie kommen sowohl aus den bewaffneten, nationalen und islamischen Widerstandsbewegungen wie aus dem gewaltlosen Widerstand. Es sind Politiker und Bauern, Lehrer und Handwerker, politische Aktivisten und viele andere. Sie wurden festgenommen wegen tatsächlichen und angeblichen Widerstands gegen die Besatzung: Weil sie sich gegen den Raub ihres Landes und Bodens und gegen die ständigen Schikanen an Checkpoints und im alltäglichen Leben gewehrt haben und weil sie um ihre Unabhängigkeit und Selbstständigkeit kämpfen.
Militärgesetze
Seit 1967 lebt die palästinensische Bevölkerung in den besetzten Gebieten unter Militärherrschaft. Derzeit gelten ca. 1.500 Militärerlasse in der West Bank und der Militärbefehlshaber kann jederzeit neue erlassen. In der Regel bekommen die Palästinenser erst etwas davon mit, wenn sie selbst davon betroffen sind. Die Erlasse werden weder veröffentlicht noch ins Arabische übersetzt. Sie werden häufig überarbeitet, lassen sich kaum anfechten und werden sogar rückwirkend angewandt. Diese Militärgesetze liefern die 'rechtliche Grundlage' für die politische Verfolgung und Bestrafung jeglichen Widerstands gegen die Besatzung.
Militärgerichte
Nach Verhaftung und Verhör werden Festgenommene vor ein Militärgericht gestellt. Vor diesen Gerichten haben Militärerlasse Vorrang gegenüber israelischem und internationalem Recht. Es vergehen oft Monate, bevor Anklage erhoben und ein Prozess eröffnet wird. Wenn es keine Anklage gibt, werden Festgenommene immer häufiger in Administrativhaft genommen.
Gerichtsverhandlungen finden in der Besatzersprache statt, die Strafverteidiger müssen eine israelische Zulassung haben. Festgenommene werden oft gezwungen, ein Geständnis auf Hebräisch zu unterschreiben, das anschließend im Gerichtsverfahren als Hauptbeweismittel gegen sie verwendet wird.
Gefängnisbedingungen
In den Gefängnissen herrschen zum Teil katastrophale hygienische Bedingungen: Die Zellen sind überbelegt, die Gefängniskost ist miserabel und die Gefangenen müssen 50% und mehr der Kosten ihrer Verpflegung selbst aufbringen. Die kleinsten Verstöße gegen die Gefängnisregeln werden mit Isolationshaft bestraft.
Erlaubt wird nur der Besuch von Familienmitgliedern. Ganze Familien bekommen Besuchsverbot aus 'Sicherheitsgründen' und weil sie aus bestimmten Städten oder Gebieten stammen. Besuche finden nur hinter Panzerglas und für höchstens 45 Minuten statt.
Gegen diese Schikanen leisten die Gefangenen Widerstand. Fast jedes Jahr treten Gefangene in Hungerstreiks; meistens wird in der Presse selten darüber berichtet.
Bedingungslose Freilassung
Im Rahmen der Oslo-Abkommen von 1993 sollte die Frage der palästinensischen Gefangenen geklärt werden. Anstatt dass sich die Gefängnisse leerten, kamen seitdem immer mehr Palästinenser ins Gefängnis. Die Frage der Gefangenen und ihrer Freilassung ist eine Frage von nationaler Bedeutung.
Die Gefangenen kämpfen nicht nur für bessere Haftbedingungen, sondern setzen sich für politische Lösungen ein. Der inoffizielle Waffenstillstand (Hudna) zwischen palästinensischen Widerstandskämpfern und Israel 2003 hat seinen Ursprung in den Gefängnissen. Im 'Gefangenendokument' von 2006, an dem alle politischen Gruppierungen beteiligt waren, breiteten sie Vorschläge zur nationalen Einheit und zum Kampf um Unabhängigkeit vor.
Die bedingungslose Befreiung der Gefangenen und Festgegenommen, betonten sie, "ist eine nationale, heilige Pflicht für alle Kräfte"
Weitere nützliche Infos unter:
Freunde der PFLP - www.pflp-info.de
Addammeer - www.addameer.org
Veranstaltungsort
- Location:
- Multikultureller Verein - Hansaring 82
- Straße:
- Hansaring 82
- Stadt:
- Köln
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