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www.18maerz.de - Aktionstag für die Freiheit der politischen Gefangenen

Veranstaltung 

Titel:
Prin­zip Rote Hilfe
Wann:
14.03.2011 20.00 h
Wo:
KulturLaden Westend - Ligsalzstr. 44 - München
Kategorie:
Veranstaltung

Beschreibung

In den 70er Jah­ren gab es in Bun­des­re­pu­blik und West­ber­lin mehr als 100 Grup­pen der Roten Hilfe. In Mün­chen exis­tier­ten al­lei­ne drei. Sie brach­ten über 200 Zei­tun­gen und mehr als 200 Bro­schü­ren her­aus. Sie be­schäf­tig­ten sich mit allem mög­li­chem: Mit dem Be­set­zen von Häu­sern, mit der Po­li­zei, mit den von der Po­li­zei Er­schos­se­nen, mit den Ge­fan­ge­nen Tu­pa­ma­ros, mit denen der RAF und schließ­lich mit allen an­de­ren Ge­fan­ge­nen. Die Roten Hil­fen ver­such­ten an einem zen­tra­len Punkt etwas zu in­te­grie­ren,was dabei war aus­ein­an­der zu stre­ben. Zwi­schen den Roten Hil­fen und den po­li­tisch-​me­tal­li­schen Kör­pern sei­ner Zeit, sprich der RAF und den bei­den mao­is­ti­schen Par­tei­en KPD/ML und KPD/AO gab es eine Viel­zahl von De­bat­ten und Aus­ein­an­der­set­zun­gen. Sie gin­gen nicht immer glück­lich aus.
Fast alles davon ist heute ver­ges­sen. Die me­tal­li­schen Kör­per exis­tie­ren nicht mehr, die Rote Hilfe aber sehr wohl. Da hängt doch ir­gend­wo und ir­gend­wie noch etwas zu­sam­men. Al­le­mal ist es an der Zeit diese Ge­schich­te zu er­zäh­len – bevor sie von sub­al­ter­nen Ex­tre­mis­mus-​ und Ter­ro­ris­mus­for­schern »in die Tonne« ge­tre­ten wird.

Mar­kus Mohr ar­bei­tet zu­sam­men mit Hart­mut Rüb­ner an einem Buch zur Ge­schich­te der Roten Hilfe in den 70er Jah­ren

Veranstaltungsort

Location:
KulturLaden Westend - Ligsalzstr. 44
Straße:
Ligsalzstr. 44
Stadt:
München
Pressefreiheit