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Solikonzert "Free Mumia!"

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c_150_0_16777215_0___images_mumia_17.03_flyer_2.jpgSoli-Konzert mit DEFACED (HC/Grind), HUMAN RISK (HC/Punk) und SELBSTJUSTIZ (Punk) 

Samstag den 17.3.12 - Dresden - AZ Conni - 21:00  

5 Euro Eintritt

 



Plakat - Weg mit den Paragraphen 129! Freiheit für Gülaferit Ünsal!

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Das Berliner Bündnis 18. März ruft zu einer Demonstration für die Freiheit der politischen Gefangenen am 18.3. durch den Kiez in Berlin-Friedrichshain zum Frauenknast Lichtenberg auf. Das Bündnis, in dem die Berliner Ortsgruppe der Roten Hilfe e.V. beteiligt ist, fordert unter anderem die Abschaffung der Paragraphen 129, da diese als "Gesinnungsstrafrecht" eingesetzt werden. Im Frauengefängnis in Lichtenberg (JVA- Berlin Lichtenberg, Alfredstr. 11, U5 -Magdalenenstr.) sitzt derzeit - teils unter strenger Isolierung - die türkische Aktivistin Gülaferit Ünsal ein. Auftakt der Demo ist um 15 Uhr am U-Bhf. Samariterstr.

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Genug ist Genug - Freiheit für Mumia! Sofort!

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c_150_0_16777215_0___images_mumia_Bild_4.pngSeit mehreren Jahrzehnten wandelt sich die US Gesellschaft in eine Gefängnisnation. Ein Viertel aller weltweit inhaftierten Menschen sitzt laut UNO in den USA ein - 2,5 Millionen Gefangene. Dazu kommen noch etwa doppelt so viele, die in anderer Form unter der Kontrolle der Justiz stehen. Diese Größenordnung hat historisch nur zwei Parallelen: die NS-Zeit und die Stalin-Ära. Ansonsten gibt es keinen Vergleich, was das Einsperren der eigenen Bevölkerung angeht - weder in realen Zahlen, noch im statistischen Verhältnis zur eigenen Bevölkerungsgröße.

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Neuer Podcast

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c_150_0_16777215_0___images_mumia_radioflora.png3 Podcasts  der Märzsendung von "Wieviel sind hinter Gittern"

In der Märzausgabe von "Wie viele sind hinter Gittern, die wir draußen brauchen!" gibt es folgende Themen:

- Hungerstreik von Pit Scherzl

Die Gründe dafür sind: 1. Das Vorgehen der Justiz (Vollzug u. Gerichte)
gegen ihn im Zusammenhang mit der nicht erfolgten Verlegung in den offenen
Vollzug sowie die Ignorierung und/oder Hinauszögerung von Bescheiden, was
seine vorzeitige Haftentlassung anbelangt. 2. Die allgemeinen, schlechten
Haftbedingungen gerade in der JVA Rheinbach 3. Die ökonomische Situation im
Knast, d. h. die Ausbeutung durch Zwangsarbeit und Konsum
(Knast-Kaufmann-System u. überhöhte Kabel-/Telefongebühren).
Dazu ein Gespräch mit dem Gefangenen Werner Braeuner, der sich aus Solidarität mit Pit ebenfalls
im Hungerstreik befand.

 

Knast für Pflegeschelte

 

Gegen unhaltbare Arbeitsbedingungen klagte die Pflegehelferin
Angelika-Maria Konietzko. Sie verlor und soll die Gerichtskosten bezahlen.
Weil sie sich weigerte einen Offenbarungseid zu leisten, soll sie in denKnast.

 

Aktivitäten zum 18. März in Berlin

Anlässlich des 18. März, dem Tag der politischen Gefangenen, thematisieren
unterschiedliche Gruppen in verschiedenen Städten die repressiven
Verhältnisse dieser Inhafierten überall auf der Welt. Ein Gespräch mit
Ein Gespräch mitVertreterinnen des Netzwerks Freiheit für alle politischen Gefangenen,
produziert vom Internetradio Metropolis aus Berlin.

Aprilausgabe

"Wie viele sind hinter Gittern, die wir draußen brauchen!" am Dienstag, den
3. April von 18 - 19 Uhr, zu hören über das Webradio "Radio Flora" aus
Hannover per Livestream:
www.radioflora.de

In der Aprilausgabe von "Wie viele sind hinter Gittern, die wir draußen
brauchen!" gibt es folgende Themen:


- Interview mit dem Gefangenen Tommy Tank aus der JVA Torgau
 - Zur Lage des Gefangenen Pit Scherzl, der sich in Isolationshaft befindet
-  Der staatliche Rettungsschirm für die neonazistische Mordserie der "NSU"
- Eine Zwischenbilanz

Die Sendung wird wiederholt am Donnerstag, dem 5. April von 11 - 12 Uhr.

Hintergrundinformationen:

 

- Interview mit dem Gefangenen Tommy Tank aus der JVA Torgau

 

Seit dem 4. Februar 2010 ist Tommy in Haft. Dem damals 24Jährigen wurde
vorgeworfen, Aktivist der "Militanten Gruppe Leipzig" (MGL) und an mehreren
ihrer Aktionen beteiligt gewesen zu sein. Ende August 2010 wurde er vor dem
Leipziger Landgericht wegen schwerer Brandstiftung u.a. zu drei Jahren und
sechs Monaten verurteilt.

Tommy Tank ist seit seiner Inhaftierung besonderen Haftbedingungen
unterworfen. Er beteiligt sich regelmäßig durch das Schreiben von Texten an
politischen Initiativen und kritisiert öffentlich die Zustände in den
Knästen.

In diesem Gespräch wird das Abhören von Telefonaten von Gefangenen durch
die JVA Torgau thematisierte.

 

 

- Zur Lage des Gefangenen Pit Scherzl, der sich in Isolationshaft befindet
Der in der JVA Rheinbach (NRW) inhaftierte Pit Scherzl, der Vorsitzende der
Interessenvertretung Inhaftierter (IvI), befand  sich  seit dem 1. 2. im
Hungerstreik, um vor allen Dingen der Forderung nach seiner
2/3-Haftentlassung oder der Verlegung in den Offenen Vollzug Nachdruck zu
verschaffen.

Die JVA reagierte auf seine legitime Forderungen mit  repressiven
Maßnahmen:

1. Da Post an Pit Scherzl oft angehalten worden ist, wird sie an die unten
angegebene Adresse geschickt. Von dort wird sie per Einschreiben zweimal
wöchentlich in den Knast geschickt. Da die JVA diesen Weg seit kurzem
verboten hat, besteht faktisch eine Kontaktsperre.

2.Gleichzeitig  befindet sich Pit in  auf einer Sicherheitsstation in
Isolationshaft.

Pit schreibt  dazu am 7.3.:

".., dass sie mir nun jeden Kontakt zu den hiesigen Gefangenen untersagt
haben...nun auch, dass sie ein Sprechverbot mit selbigen ausgesprochen
haben. Ich darf noch nicht einmal mehr auf dem Weg in die Einzelfreistunde
im Vorübergehen Fremde begrüßen."

Seine Zelle ist auch noch kotverschmiert und hat einen Rußflecken.

Pit hat auf Grund dieser Situation seinen Hungerstreik erst einmal
ausgesetzt.

Einige FreundInnen und GenossInnen haben  eine Solidaritäts- und
Protest-Aktion per eMail anzustoßen.

Der Textvorschlag ist:

Wir protestieren  gegen das repressive Vorgehen (Isolationshaft) gegen den
in der JVA Rheinbach inhaftierten  Pit Scherzl  und fordern  seine
Verlegung in den Offenen Vollzug.

Protestschreiben per Mail an das Justizministerium NRW
( This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. "> This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. ) zu richten.

Infos/Kontakte:

www.political-prisoners.net

Homepage der IvI: http://www.ivi-info.de/  . (Dort auch weitere Links und
Kontakte)

Dort befinden sich auch die vollständigen Berichte zu seinem Hungerstreik

Pits  Adresse:

Peter Scherzl

JVA 53359 Rheinbach

Aachener Strasse 47

 53359 Rheinbach

 


-  Der staatliche Rettungsschirm für die neonazistische Mordserie der "NSU"
- Eine Zwischenbilanz

Vor über drei Monaten erfuhren wir, dass die zwei toten Männer im
Campingwagen nicht nur routinierte Bankräuber, sondern vor allem Mitglieder
einer neonazistischen Terrorgruppe namens ›NSU‹ gewesen sein sollen, von
deren Existenz keine staatliche Stelle etwas gewusst haben will.

13 Jahre lang mordete eine Bande Rechtsterroristen unerkannt, ungejagt und
ungestraft quer durchs Land – erst ein gescheiterter Banküberfall enttarnte
die Existenz des »Nationalsozialistischen Untergrundes« (NSU), der bis
dahin mutmaßlich zehn Menschen umgebracht hatte.

Dazu ein  Gespräch mit Autor und Aktivisten  Wolf Wetzel



Plakat, Aufkleber von der Roten Hilfe zum Tag des politischen Gefangenen 2012

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c_150_0_16777215_0___images_mumia_plakat_rh_master_2.jpgBestellungen nimmt entgegen This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. ...

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